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Fast hätte ich den Ministerpräsidenten verpasst ...

  • Autorenbild: Christoph Lichtenberg
    Christoph Lichtenberg
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Als Eventfotograf erlebt man immer wieder Situationen, die man nicht planen kann. Dass ich aber bei einem Auftrag mit Ministerpräsident Hendrik Wüst und Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller fast gar nicht ankommen würde, damit hatte ich nicht gerechnet.


Ich durfte das Haifa Dinner des Deutschen Fördererkreises der Universität Haifa e.V. im Industrie-Club Düsseldorf fotografisch begleiten. Eine Veranstaltung, auf die ich mich besonders gefreut hatte. Nicht nur wegen der beeindruckenden Location, sondern auch wegen der Gäste. Grundsätzlich ist es als Fotograf in Düsseldorf nicht unmöglich, Persönlichkeiten wie den Ministerpräsidenten oder den Oberbürgermeister vor die Kamera zu bekommen. Dass beide gleichzeitig bei einer vergleichsweise persönlichen Veranstaltung auftreten und ich als einziger Fotograf vor Ort bin, kommt allerdings auch für mich nicht alle Tage vor.


Entsprechend wollte ich natürlich rechtzeitig vor Ort sein. Das Problem begann bei der Anreise. Da es an der Location keine freien Parkplätze für mich gab, entschied ich mich für die Straßenbahn. Die Parkplätze wurden alle für den Ministerpräsidenten reserviert ;) Bis zur Berliner Allee lief auch alles nach Plan. Dort war dann allerdings wegen eines Weichenschadens plötzlich Schluss. Mit einem großen Fotorucksack auf dem Rücken, einer Rollbox voller Ausrüstung in der Hand und knapp 30 Grad im Schatten. Also musste ich einen ungeplanten Spaziergang durch die Düsseldorfer Innenstadt bis zum Kö-Bogen machen. Als ich ankam, war ich komplett nass durchgeschwitzt und sah nicht unbedingt so aus, wie man sich einen Fotografen bei einer hochkarätigen Abendveranstaltung vorstellt.


In solchen Momenten bin ich immer froh über eine Eigenschaft, über die sich Freunde und Familie manchmal lustig machen: Ich bin lieber zu gut vorbereitet als zu wenig. Deshalb fahre ich IMMER mit ausreichend Zeitpuffer los. Und deshalb liegt bei Veranstaltungen auch fast immer ein frisches Hemd in meiner Tasche.

Eigentlich war das Ersatzhemd für den Fall gedacht, dass die Location nicht klimatisiert ist und ich es irgendwann während des Abends brauchen würde. Tatsächlich kam es noch vor Veranstaltungsbeginn zum Einsatz.


Klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit. Für mich sind genau solche Dinge aber wichtig. Wenn etwas schiefgeht, möchte ich trotzdem entspannt bleiben können. Denn sobald die Veranstaltung beginnt, sollte meine gesamte Aufmerksamkeit den Gästen, den Gesprächen und den entscheidenden Momenten gehören.


Nach dem etwas turbulenten Start lief die Veranstaltung genauso, wie man es sich als Fotograf wünscht. Spannende Gespräche, bewegende Momente, interessante Begegnungen und ein perfekt organisierter Ablauf. Der Förderkreis der Universität Haifa hat hier perfekte Arbeit geleistet. An dieser Stelle möchte ich mich besonderns bei Alexandra bedanken. Das Briefing im Vorfeld war hervorragend vorbereitet und trotz des straffen Zeitplans wusste ich jederzeit genau, welche Bilder für den Deutschen Fördererkreis der Universität Haifa e.V. besonders wichtig waren.

Das Ergebnis war entspannte Arbeit, keine Hektik und genau die Bilder, die sich der Veranstalter gewünscht hat.


Professionelle Eventfotografie beginnt nicht erstvor Ort. Sie beginnt bei der Vorbereitung. Und manchmal hängt alles am Ersatzhemd.


hier kannst du die Ergebnisse des Abends sehen:



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