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Die Superkraft von Portraitfotografen

  • Autorenbild: Christoph Lichtenberg
    Christoph Lichtenberg
  • 6. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Portraitfotografen erlangen irgendwann in ihrer Karriere eine Superkraft. Es ist nicht das Beherrschen der Lichtsetzung oder die Wahl der perfekten Brennweite. Es ist die Fähigkeit, das Selbstbild eines Menschen innerhalb weniger Minuten zu stärken.

Wenn die Kamera zur Nebensache wird, führt Empathie gepaart mit Erfahrung dazu, dass das Model die Scheu vor der Kamera verliert. Eine gute Portrait-Session sollte meiner Erfahrung nach so ablaufen, dass für das Model das eigentliche Fotografieren zur Nebensache wird.


Die Session sollte viel mehr aus guten Gesprächen und rumblödeln bestehen, so dass Sympathie und Vertrauen entsteht. In diesem geschützten Raum kann die Maske fallen. Wenn es charaktervolle Portraits werden sollen, dürfen es auch gerne ernstere Themen werden. Der Punkt ist, dass durch Gespräche sich das Model öffnet und so Bilder entstehen ohne das künstliche Lächeln.


Oft haben die Kunden diese einstudierte „Fotolächeln“. Wenn wir aber anfangen, über den letzten Urlaub zu reden oder den letzen Deal oder das letzte Missgeschick, entstehen ausdrucksstarke Portraits ganz nebenbei.


Der Fotograf ist zusätzlich auch ein Spiegel. Wenn ich Unsicherheit ausstrahle, wird mein Gegenüber nervös. Wenn ich aber Sicherheit, Lockerheit und echte Begeisterung zeige, überträgt sich das. Auch hier hilft meine jahrelange Erfahrung, da ich nicht mehr nervös bin beim shooten wie zu einer Anfangszeit.


But dont mess up with your photographer!


Wir Fotografen wissen aber auch, wie wir innerhalb von Sekunden jede Selbstsicherheit zerstören ;)


Wenn du mehr Portraits von mir sehen willst, schau dir mein Portfolio an:




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